Samstag, 18. Oktober 2014

Lauwarme Zimtschnecken, die dich ganz schön glücklich machen. Und dazu: Szenen aus´m Möbelhaus.


Es hätte ein ziemlich gemütlicher Samstag werden können. Erst eine Runde Laufen. Dann eine Runde auf den Markt. Eine Runde Spätsommersonne auf dem Balkon. Eine Runde Finger verbrennen am Glätteisen. Und dann ein leckerer Abend mit gutem Boeuf Bourguignon, gutem Wein und guten Freunden. 


Aber wie war das noch gleich? Wenn´s dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis. Und wenn´s der Conny zu langweilig ist, geht sie zu IKEA. An einem Samstag. Der ist ja dafür bekant, geradezu menschenleer zu sein.  Es gibt sich ja nur halb Hamburg ein Stelldichein zwischen Hemnes und Hot Dogs. Besta Idee ever. Ich erlebe also meine Premiär beim City-IKEA in Altona. Schön ist es dort, Komplement. Und ein bisschen ist´s natürlich wie immer bei IKEA. Einkaufswagen werden mir mit liebevoller Sorgfalt in die Hacken gefahren. Dazu liegt ein sinnlig Duft nach Eichenfurnier, Vanillekerzen und Turnschuhmuff in der Luft. Der Geräuschpegel erreicht das Niveau eines AC/DC Konzerts. Kreischalarm. Wenn die kleine Lara-Johanna nicht umgehend ins Kinderparadies verschickt wird, behandla ich die kleine Lara-Johanna gleich ein bisschen knorrig und stopf ihr einen Drops in den Mund.






Trotz dieser ganzen Widrigkeiten hab ich mich ganz und gar fabulös geschlagen, finde ich. Und den Laden mit zwei funkelniegelnagelneuen Küchenlampen,  sowie dem üblichen Vasen-Kerzen-Servietten-Schnickschnack und einer wunderschönen Schere verlassen. Puh. Ich bin einigermaßen groggy und stelle fest: Zu IKEA geh ich in Zukunft nur noch einmal im Kvartal

In der Zwischenzeit mach ich´s mir mit diesen lauwarmen, verführerisch duftenden Zimtschnecken bekväm. Die sind einfach fantastisk! Und eine überaus angenäm Art, einen Samstag Nachmittag zu verbringen. 










Zimtschnecken (etwa 30 Stück)


500g Dinkelmehl

250ml lauwarme Milch
1/2 Würfel Hefe
1 Ei
125g Zucker
125g weiche Butter 
1/2 TL gemahlener Kardamom
1 Esslöffel Zimt
1 Prise Salz

Mehl, 50g Zucker, Salz und Kardamom in einer Schüssel mischen.


Die Hefe in der Milch auflösen und auf die Mehl-Mischung gießen. Ei und weiche Butter dazu geben und in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer zu einem ziemlich klebrigen Teig verkneten. Mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.


75g Zucker mit Zimt mischen.


Den Teig mit bemehlten Händen gut durchkneten, bis er elastisch und kaum noch klebrig ist. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche einen halben Zentimeter dick ausrollen. 


Mit der übrigen weichen Butter bepinseln und mit dem Zimtzucker bestreuen. Etwa zwei Esslöffel Zimtzucker übrig lassen, damit werden die fertigen Schnecken später bestreut.


Die Teigplatte von der langen Seite her fest aufrollen. Etwa 2 cm dicke Scheiben abschneiden, auf ein Backblech legen und etwas flachdrücken. Mit dem restlichen Zimtzucker bestreuen. Nochmal eine halbe Stunde gehen lassen.


Den Ofen auf 175° Umluft vorheizen. Die Zimtschnecken 12 bis 15 Minuten lang backen. Sobald sie anfangen zu duften, sind sie fertig.


Am besten schmecken die Zimtschnecken lauwarm.








Habt ein lovlig Wochenende!


Conny 

Dienstag, 14. Oktober 2014

{Kalb unter der Haube} Es sagt heute "Ja" zu einem badischen Grauburgunder


Zu meinen allerliebsten Begleitern eines schönen Dinners gehört neben dem Gatten auch ein gutes Glas Wein. Nun ist es natürlich nicht immer so, dass ich mir zu jedem wochentäglichen Salat und zu jeder schnell geschmierten Käsestulle ein Fläschchen Wein öffne - aber wenn am Wochenende mit Freuden und mit Freunden gekocht wird, dann steht auch immer ein guter Wein auf dem Tisch. Erstaunlich eigentlich, dass Wein bislang so gar kein Thema hier war. Wie überhaupt auf den allerwenigsten meiner Lieblingsfoodblogs. Trinken die alle nix? Bin ich der einzige Foodbloggerschluckspecht? Echt jetzt?



Wahrscheinlich ist das aber auch deshalb so, weil ich in meinen Augen meilenweit weg von einer wirklichen Wein-Kennerin bin. Und deshalb schlichterdings Muffensausen habe, dass meine Wein-Empfehlungen von anderen im besten Fall belächelt würden. "Schau mal, bei der gibt´s deutschen Riesling zum thailändischen Curry, das geht ja gaaaaar nicht."

Dabei ist es doch eigentlich so: Der beste Wein ist der, den man mit Genuss trinkt. Deshalb gibt´s heute eine Premiere hier. Eine Wein-Empfehlung zum Essen. Und dafür hab ich mir Unterstützung geholt. Vom Badischen Wein. Denn in Baden hat man eine ganze Menge Ahnung von guten Weinen.



Als wärmste und sonnenreichste Region Deutschlands (sonnenreicher als Hamburg? Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen) ist Baden ziemlich ideal für den Weinanbau. Vor allem für Burgunder in allen Variationen. Spätburgunder (frz Pinot Noir, ital Pinot Nero), Graue Burgunder (frz Pinot Gris, ital Pinot Grigio) und Weißer Burgunder (frz Pinot Blanc, ital Pino Bianco) finden in Baden genau die Böden und klimatischen Bedingungen, die sie brauchen. Nicht zu heiß. Nicht zu kalt. Aber auch nicht mit zu großen Temperaturschwankungen. Sie sind nämlich kleine Sensibelchen, diese Burgundertrauben.

Heute begleitet der badische Wein ein herbstliches Kalb. Genauer gesagt: Ein Kalbsgeschnetzeltes mit Champignons, Maronen und einer Thymian-Senf-Soße. Versteckt unter einer buttrig-blättrigen Teighaube. Quasi eine Pie ohne Boden. Was den unschlagbaren Vorteil hat, dass der Teig schön knusprig ist.




Von den sechs badischen Weinen, die mir der Badische Wein zur Verfügung gestellt hat, ist ein Grauer Burgunder mein Liebling zum Kalb. Genauer gesagt der Britzinger Sonnhole, eine trocken ausgebaute Spätlese. Er schmeckt rund und weich, fast schon "cremig" und hat genug Wumms, um neben den geballten Aromen von Kalb, Senf, Thymian und Zitronenabrieb zu bestehen. Und schmeckt übrigens auch dann noch, wenn das Kalb längst verputzt ist.





Nur ganz knapp auf Rang 2: Eine Spätburgunder Spätlese, der Isteiner Kirchberg. Ein klasse Wein, wenn man kräftige, im Holz ausgebaute Weine mit ordentlich Tannin mag. Ich hab das Gefühl, es tut ihm gut, wenn er vor dem Trinken noch ein halbes Stündchen atmen kann. 

Ein kurzes Wort noch zum Spätburgunder. Es ist eine Rebe, in die ich mich erst "reintrinke" - lange Zeit konnte ich so gar nichts damit anfangen. Weil ein roter Spätburgunder nicht so zugänglich und easydrinking ist wie zum Beispiel die marmeladig-wuchtigen Rotweine aus Übersee. Interessanterweise finde ich aber viele Spätburgunder großartig als Essens-Begleiter, vor allem zu herbstlichen Schmorgerichten. 



So richtig lange geschmort wird das zarte Kalb gar nicht - herbstlich ist es trotzdem. Es schmurgelt mit Zwiebeln, Pilzen und Maronen vor sich hin. Den absoluten Geschmackskick bekommt es durch etwas Zitronenabrieb. Auch schön wäre es, wenn man das Geschnetzelte auf vier Schüsselchen aufteilt und dann jede Schüssel mit einer Teighaube verschließt. Dann hat jeder sein eigenes Kalb unter der Haube auf dem Tisch. Im Winter könnte ich mir einen Endiviensalat auch toll dazu vorstellen. Jetzt aber endlich zum Rezept: 



Kalbsgeschnetzeltes mit Pilzen und Maronen unter der Teighaube


Für den Teigdeckel

200g Dinkelmehl (Weizenmehl ginge auch)

100g eiskalte Butter, gewürfelt
50ml eiskaltes Wasser
Eine ordentliche Prise Salz

Damit die Teighaube so richtig blättrig und knusprig wird, müssen alle Zutaten eiskalt sein. 
Mehl und Salz mischen, dann die Butter dazu geben und mit den Händen oder der Küchenmaschine zu groben Krümeln vermischen. Es sollen unbedingt noch kleine und größere Butterstückchen zu sehen sein. Gebt nun das Wasser hinzu und mengt das Ganze nur kurz durch, bis ein Teig entsteht. Auch hier gilt: Die Butterstückchen, die ihr jetzt noch im Teig seht, machen die Haube später nur umso knuspriger und blättriger. Weil dann die Butter schmilzt und die Flüssigkeit in ihr verdampft und den Teig "aufpoppen" lässt. 

Gebt den Teig in einen Gefrierbeutel und dann ab damit in den Kühlschrank. Mindestens eine Stunde lang.
Bereitet in der Zwischenzeit das Kalbsgeschnetzelte zu.


Für das Kalbsgeschnetzelte (für 3 bis 4 Portionen)

500g Kalbsschnitzel

400g kleine braune Champignons
200g küchenfertige Maronen
2 Esslöffel Dijonsenf
3 Stängel Thymian
100g saure Sahne
1 mittelgroße Zwiebel
200ml Kalbsfond
100ml Wein, z. B. ein badischer Grauburgunder
100ml Kochsahne
Ein Esslöffel Mehl zum Bestäuben
1 Esslöffel Pflanzenöl
Salz und Pfeffer
Der Abrieb einer viertel Bio-Zitrone

Und außerdem:
1 Eigelb, mit etwas Milch verrührt

Das Kalbfleisch in etwa 1,5cm dicke Streifen schneiden.

Die Zwiebel fein hacken. Die Champignons putzen und zusammen mit den Maronen vierteln.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin portionsweise scharf anbraten.

Herausnehmen und die Zwiebel im Bratenfett bräunen. Mit Mehl bestäuben, mit dem Wein ablöschen und um die Hälfte einkochen. Dann Dijonsenf, Kalbsfond und Sahne unterrühren.

Champignons, Maronen, Fleisch, Thymianblättchen und Zitronenabrieb dazu geben und etwa 10 bis 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Mit Salz und ordentlich Pfeffer abschmecken. Am Ende der Kochzeit die saure Sahne unterrühren.

In der Zwischenzeit den Teig dünn ausrollen und den Ofen auf 180° vorheizen.

Jetzt kommt das Kalb unter die Haube. Gebt das Geschnetzelte in eine Auflaufform und bedeckt das Ganze mit dem Teigdeckel. Gut an den Rändern der Auflaufform festdrücken. Schneidet einen kleinen "Kamin" in die Mitte der Form oder stecht den Teigdeckel mehrmals mit einem scharfen Messer ein. So kann der sich entwickelnde Dampf entweichen. Wer mag (oder Foodblogger ist), dekoriert das Ganze jetzt noch. Stecht dazu einfach eure Lieblingsformen aus den Teigresten aus klebt sie mit etwas Wasser am Teigdeckel fest. 

Ist die Pie fertig, bepinselt ihr noch alles mit der Eigelb-Milch-Mischung. 

Ab in den Ofen. Bei 200° 30 Minuten backen.




Während ich diesen Post schreibe, steht übrigens noch ein Glas trockener Rosé vom Weingut Schmidt aus Eichstetten neben mir. Der ist ökologisch angebaut und wäre ein ganz wunderbarer, fruchtig-lässiger Balkonwein - wenn´s auf dem Balkon nicht so furchtbar dunkel und kalt wäre.



Mehr Infos zu diesen und vielen, vielen anderen badischen Weinen bekommt ihr hier: Badischerwein.de





Herzlichen Dank an Badischer Wein für die leckeren Weine.




Ebenfalls großartige Herbst-Leckereien und dazu passende Weine findet ihr übrigens bei Nadine von Dreierlei Liebelei und Vera von Nicest Things

Seid ihr überhaupt Weintrinker? Würdet ihr euch auch in Zukunft über die ein oder andere Weinempfehlung zum Essen freuen? Und: Verratet ihr mir eure Lieblingsweine?

Auf alles, was das Leben schöner macht!

Conny

Dieser Post ist in Kooperation mit Badischer Wein entstanden. Die Meinung zu den einzelnen Weinen ist meine ganz eigene. Wein ist ein Genussmittel. Bitte geht verantwortungsvoll damit um!

Samstag, 11. Oktober 2014

Ein formidables Mandarinen-Walnuss-Törtchen mit einer Ziegenfrischkäse-Creme



Erst packt sie Streusel übers Gemüse. Und jetzt Ziegenkäse ins Törtchen. Die hat doch nicht mehr alle Gabeln im Schrank! Allen, die das jetzt denken, gebe ich unumwunden recht. Ich hab in der Tat nicht mehr alle Gabeln im Schrank. Ein bis zwei davon stecken nämlich gerade in diesem saftig-fruchtig-nussig-cremigen Mandarinentörtchen. Mandarinen, Walnüsse und Ziegenfrischkäse sind ein ziemlich unschlagbares Trio. Quasi die Three Stooges des Backens. Auf den ersten Blick schräg - aber alles in allem ziemlich unschlagbar. 


Bitte nehmt für diese Torte unbedingt frische, saftige Mandarinen und nicht die gezuckerten aus der Dose. Es lohnt sich - jetzt mal rein geschmacklich gesehen (Mandarinen filetieren ist leider eine wirklich saublöde Arbeit, fürs Kompott könnt ihr aber super ganze Mandarinenspalten nehmen, das stört gar nicht). Außerdem geht doch nix über den Duft einer frisch geschälten Mandarine. Tschüß Sommer, hallo kalte Jahreszeit. Und wenn´s draußen kälter wird, ist es umso schöner, vor dem warmen Ofen zu stehen.





Rezept fürs Mandarinen-Walnuss-Törtchen mit Ziegenfrischkäse


Für die Böden
5 Eier
125 g Zucker
150g Mehl
50g flüssige Butter
50g geriebene Walnüsse
Das Mark einer Vanilleschote
Eine Prise Salz
5 Mandarinen, z. B. Clemengold von San Lucar
2 Teelöffel Backpulver
2 Esslöffel Orangenlikör

Die Mandarinen filetieren, dabei den Saft auffangen - damit werden später die Böden getränkt.

Die Eier mit dem Zucker und der Prise Salz zehn Minuten lang schaumig schlagen. Das Mehl locker darüber sieben und vorsichtig unterheben. Walnüsse, flüssige Butter und Mandarinenfilets dazu geben und alles nur ganz kurz vermengen.

Den Teig auf drei 15cm Backformen aufteilen und bei 175° Umluft etwa 25 Minuten backen. Die Stäbchenprobe verrät, ob die Tortenböden fertig sind.
Die Böden auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. (Noch besser könnt ihr sie weiter verarbeiten, wenn ihr sie einen Tag ruhen lasst. Dazu wickelt ihr sie in Frischhaltefolie ein und stellt sie kühl.)

2 Esslöffel Mandarinensaft mit Orangenlikör vermischen und die Böden damit tränken. Den restlichen Mandarinensaft für die Frischkäsecreme verwenden.


Für das Mandarinenkompott
400g Mandarinen, geschält, von allen weißen Häutchen befreit und in Spalten geteilt
50ml Orangenlikör
50g Gelierzucker
1 EL weißer Zucker
Das Mark einer Vanilleschote

Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren, dann mit dem Likör ablöschen. Die restlichen Zutaten dazu geben und 15 Minuten sprudelnd kochen lassen. Abkühlen.


Für die Frischkäse-Creme
200ml Schlagsahne
200g Ziegenfrischkäse
100g Doppelrahmfrischkäse
2 EL Puderzucker
30ml Mandarinensaft
3 Blatt Gelatine

Den Ziegenfrischkäse mit dem Puderzucker und dem Mandarinensaft glatt rühren.

Die Gelatine in Wasser einweichen, dann tropfnass in einen kleinen Topf geben und erwärmen, bis sie sich auflöst. Einen Esslöffel der Ziegenfrischkäsecreme zur Gelatine geben und gut verrühren. Dann das Ganze zur Frischkäsecreme geben und gut vermengen.

Die Schlagsahne steif schlagen. Sobald die Frischkäsecreme anfängt zu gelieren, die Schlagsahne unterheben.


So setzt ihr die Torte zusammen

Den ersten Boden mit der Hälfte des Mandarinenkompotts bestreichen, den zweiten Boden auflegen, dick mit Frischkäsecreme bestreichen und dann den letzten Tortenboden darauf setzen. Mit der restlichen Frischkäsecreme ummanteln. Die Torte mindestens eine Stunde lang kalt stellen. Dann mit dem restlichen Mandarinenkompott krönen und mit Walnuss-Hälften dekorieren.




Genießt den Tag!

Conny

Montag, 6. Oktober 2014

Crumble mal anders. Herzhaft und mit ganz schön viel Gemüse.


Ich liebe Crumbles. Morgens, mittags, abends. Mit Eis, mit Sahne, mit nix. Die Kombination aus weichen, warmen Früchten und knusprigen Streuseln wäre eigentlich nur von einem Date mit George Clooney zu toppen. Aber der ist ja nun neuerdings unter der Haube. Apropos Haube. Unter ebendiese kommt heute mal kein Obst. Sondern knackig-frisches Gemüse vom Markt. Es sagt ja keiner, dass Crumbles immer süß sein müssen. Oder? Kürbis, Pilze, Erbsen, Bohnen, Tomaten - schnappt euch einfach, wonach euch der Sinn steht und mischt nach Lust und Laune.


Geriebener Pecorino macht die Streusel schön würzig und knusprig. Wer lieber Kuhmilchkäse mag, der nimmt einfach Parmesan. Aber bitte selbst gerieben und nicht aus dem kleinen Plastiktütchen (was Tütchenparmesan mit Käse zu tun hat, erschließt sich mir übrigens bis heute nicht).




Herzhafte Gemüse Crumbles (als Beilage für 4, als Hauptspeise für 2-3)


800g gemischtes Lieblingsgemüse
Der Saft einer Zitrone
Ein Esslöffel Ahornsirup
Ein Teelöffel Meersalz
Ordentlich schwarzer Pfeffer aus der Mühle
100g Mehl
60g gesalzene Butter, alternativ gute Kräuterbutter, z. B. von Kerrygold
75g geriebener Pecorino (ersatzweise Parmesan)

Den Ofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen.

Das Gemüse waschen und in nicht zu kleine Würfel schneiden. Mit Zitronensaft, Ahornsirup, Salz und Pfeffer marinieren und kurz ziehen lassen.

Mehl, Kerrygold Kräuterbutter und dem Pecorino zu Streuseln verkneten.

Das Gemüse in eine Auflaufform geben und 10 Minuten im Ofen garen. Nach 10 Minuten die Streusel darauf verteilen und weitere 20 Minuten backen – bis die Streusel goldbraun und knusprig sind.







Dieser Gemüse Crumble für sich genommen schon ein wunderbares Mittag- oder Abendessen. Man könnte die Crumbles aber auch prima in Weckgläsern zubereiten und als Beilage zu kurz gebratenem Fleisch oder Geflügel reichen.

Genießt den Tag!

Conny