Samstag, 20. September 2014

{Chocolate Chunk Cookies} Mit brauner Butter, den allergrößten Schoko-Stückchen und Fleur de Sel.


Mit Chocolate Cookies ist es ein bisschen wie mit Käsekuchen. Es gibt Trillarden Rezepte dafür. Alle mehr oder weniger aus denselben Zutaten. Alle mehr oder weniger simpel. Aber Unterschied und Teufel liegen im Detail. 


Nie aßen wir bessere Chocolate Cookies als in diesem kleinen Deli irgendwo auf den Outer Banks, einer lang gezogenen Inselkette vor der Küste North Carolinas. Sie waren chewy innen und knusprig an den Rändern und hatten feine Toffee- und Butterscotch-Noten. Heaven! 

By the way: Die Outer Banks und überhaupt diese Ecke der USA sind wunderschön und meine absolute Empfehlung für USA-Trips jenseits der klassischen Touren durch Kalifornien und Florida. Also nur, wenn man kilometerlange Strände und freilaufende Wildpferde und Paddelausflüge durch wildromantische Kanäle und ein kühles Bier zum Sonnenuntergang und köstlichste Crab Cakes und anderes Seafood mag, natürlich. Wenn ihr mehr über die Outer Banks wissen mögt, schreibt mir das einfach in die Kommentare - dann mach ich einen eigenen Post dafür.



Aber zurück zu den Chocolate Chip Cookies. Ich habe hier schon mal ein Rezept dafür gepostet. Die waren sehr gut. Außen schön knusprig. Aber sie waren nicht ganz so "chewy" wie die aus den USA. Außerdem wollte ich sie etwas "herzhafter" haben. Dafür sorgt dieses Mal das Dinkelmehl. Den Extra-Geschmacks-Kick gibt die braune Butter. Ich liebe ihren nussig-karamelligen Geschmack. Und er passt so wunderbar zum klitzekleinen Shot Espresso, der ebenfalls in den Teig wandert. Man schmeckt den Kaffee nicht raus, er macht das Aroma nur irgendwie runder. Und die dritte Cookie-Geschmacksbombe ist - wie so oft - eine ordentliche Prise Fleur de Sel. Im Teig und obendrauf. Ach. Ich bin im Cookie-Himmel.

Der Gatte findet übrigens die Konsistenz der Cookies sensationell. Behauptet aber im Gegensatz zu mir steif und fest, dass sie ganz anders schmecken als in den USA. Ich habe ihn darauf hingewiesen, dass er mir zwingend einen USA-Flug spendieren muss, damit wir das abschließend klären können.









Chocolate Chip Cookies (10 bis 12 Stück)


200g Dinkelmehl, ich nehme je zur Hälfte Type 1050 und 630
110g dunkle Lieblingsschokolade
120g Butter
130g Rohrohrzucker, z. B. Muskovado
50g weißer Zucker
1 Ei
Das Mark einer Vanilleschote
20ml starker Espresso
1/4 Teelöffel Fleur de Sel und etwas extra zum Bestreuen der Cookies
1 Teelöffel Backpulver

Gebt die Butter in einen kleinen Topf und bräunt sie langsam bei kleiner Hitze. Vorsicht, das spritzt. Sobald sie duftet und braun wird, nehmt ihr sie vom Herd, füllt sie in eine Schüssel und stellt sie in den Kühlschrank. Sie soll nur abkühlen, nicht fest werden.

Hackt die Schokolade grob durch. 

Vermischt Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillemark und Salz. Jetzt gebt ihr die Butter, das Ei und den Espresso dazu und mixt es mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine durch. Nicht zu lange, nur bis ein einigermaßen geschmeidiger Teig entstanden ist.

Nun rührt ihr noch die Schokolade in den Teig. Um die Cookies zu formen, leistet ein Eisportionierer allerbeste Hilfe. Gebt jeweils eine kleine Kugel Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und drückt die Cookies etwas flach. Dann heißt es: Geduld haben: Deckt die Rohlinge mit Frischhaltefolie ab. Und stellt sie in den Kühlschrank. Mindestens eine Stunde. Aber auch gern über Nacht. Insgesamt bis zu 72 Stunden lang. Je länger, desto besser werden Geschmack und Textur des Teigs.

Nach der Ruhezeit heizt ihr den Ofen auf 175° Umluft vor. Ab in den Ofen - für 8 bis 12 Minuten. Die Cookies sollen an den Rändern leicht braun werden. Holt die fertigen Cookies aus dem Ofen und bestreut sie mit einer ordentlichen Prise Fleur de Sel. Dann lasst ihr sie auf einem Rost abkühlen.






Verratet ihr mir eure Lieblingsrezepte für Cookies?

Hab das allerschönste Wochenende
Conny

Mittwoch, 17. September 2014

{Lieblingswasser mit ganz viel Geschmack} Fünf Ideen, wie du dein Wasser in Nullkommanix aufpeppen kannst.

Ich schlafe zu wenig, esse zu viel Törtchen und mache zu wenig Sport. Aber wenn´s ums trinken geht, da bin ein Musterknabemädchen. Ich trinke nämlich gut und gern drei Liter Wasser am Tag. Stilles und sprudelndes. Heißes und kaltes. Leitungswasser und Mineralwasser. Hab ich tagsüber zu wenig Wasser getrunken, bekomme ich abends Kopfschmerzen. Und so ganz klammheimlich hab ich auch noch die Hoffnung, dass die pfirsich-glatte Haut dieser ganzen Hollywood-Beauties doch dem vielen Wasser und nicht ein paar ordentlichen Spritzen Botox zu verdanken ist.


Wasser ist großartig. Das kann man gar nicht oft genug sagen. Und deshalb habe ich mich irre gefreut, dass ich heute Teil der Volvic Blogparade sein darf. Volvic hat sich übrigens gerade ein neues Erscheinungsbild verpasst - schon gesehen? Bei mir ist Volvic ein klassisches Unterwegs-Wasser. Zuhause trink ich nämlich Leitungswasser. Aber eigentlich ist es auch egal, welches Wasser ihr trinkt. Hauptsache, ihr trinkt überhaupt Wasser!





Für alle, die Wasser "ohne was" ziemlich langweilig finden, hab ich ein paar Ideen, wie ihr euer Wasser in Nullkommanix aufpeppen könnt. Es muss nicht immer der obligatorische Zitronenschnitz sein – Wasser verträgt sich mit so vielen Kräutern, Früchten und Gewürzen, dass ihr da nach Lust und Laune kreativ werden könnt. 



Für alle Infusions gilt: Achtet darauf, dass alle Kräuter und Früchte unbehandelt sind - oder wascht sie gut mit heißem Wasser. Bei Kräutern aktiviert ihr die ätherischen Öle, indem ihr das Kräutersträußchen ein paar mal sanft auf den Handrücken klopft. Falls ihr Beeren verwendet, drückt die kurz an, bevor ihr sie ins Wasser gibt. Sonst sieht´s zwar hübsch aus, gibt aber kein Aroma ans Wasser ab. Ob ihr stilles oder sprudelndes Wasser verwendet ist dabei ganz allein eurem Geschmack überlassen. Volvic gibt´s übrigens auch in "feinperlig". Das hat für meinen Geschmack genau die richtige Menge an Kohlensäure.

Hier kommen meine aktuellen Lieblings-Kombinationen:










Volvic fragt... 
(und ich hab geantwortet. Hui, wie aufregend. Mein erstes Interview!)

Der Alltag kann einem manchmal ganz schön viel abverlangen – woraus ziehst Du Deine innere Kraft und wie fühlst Du Dich wieder fit?
Es sind die kleinen und großen Auszeiten, die mich wieder alltagsfit machen. Kleine Auszeiten beim Yoga, beim Kochen, beim Joggen oder beim Abend mit Lieblingsmenschen. Große Auszeiten beim Reisen. Abtauchen auf den Malediven. Ein faules Wochenende in St. Peter Oding. Wat-Wanderung in Thailand. Safari in Südafrika. Roadtrip durch North Carolina. Brettljause auf einer österreichischen Alm. Oder Cosmopolitan in New York. Reisen inspiriert. Reisen lädt die Akkus wieder auf. Und am Ende freut man sich dann auch wieder auf den Alltag.

Was bedeutet Heimat für Dich und wie sehr bist Du mit ihr verwurzelt?
Wenn man Heimat als den Ort definiert, wo man geboren und aufgewachsen ist, dann bin ich wahrscheinlich kein besonders heimatverbundener Mensch. Oder besser gesagt: Ich bin jemand, der sich an vielen Orten der Welt heimisch fühlen kann. Dafür brauch ich weniger Lieblingsorte als vielmehr Lieblingsmenschen um mich herum. In mein seit-15-Jahren Zuhause Hamburg bin ich allerdings immer noch ganz dolle verknallert. An einem lauen Sommerabend die Zehen in den Elbstrand bohren, die Möwen kreischen und die Container scheppern hören, dazu ein Glas Rosé und ein Krabbenbrötchen - das ganz schön toll. Und damit vielleicht auch ein bisschen Heimat.

Legst Du besonders viel Wert auf die Natürlichkeit von Lebensmitteln? Wenn ja – warum?
Achja. Lieblingsthema. Ich lese ja grundsätzlich das Kleingedruckte auf Packungsrückseiten  - und finde es erschreckend, wie viel unnötiger Quatsch sogar in scheinbar natürlichen Lebensmitteln enthalten ist. Was macht  zum Beispiel Verdickungsmittel in Frischkäse? Fertiggerichte, Geschmacksverstärker, Pülverchen, Tütchen und Convenienceprodukte kommen mir nicht ins Haus. Ich koche lieber frisch. Das ist nicht nur gesünder, das schmeckt uns auch einfach besser.

Was magst Du an der Natur besonders? Grüne Wiesen oder doch eher dichte Wälder?
Ich mag es, wenn Natur spektakulär ist. Wenn sie mir den Atem verschlägt. Korallenriffe, die über und über mit leuchtend bunten Weichkorallen bewachsen sind zum Beispiel. Oder die Heide, die bei uns gerade blüht. Als hätte die Natur lauter violette Teppiche ausgebreitet. Wunderwunderwunderschön. 

Nach was schmeckt Wasser für Dich?
Das kommt ganz aufs Wasser an. Ich mag weiche Wasser, die rund schmecken und nicht besonders salzig sind. Ein bisschen bizzeln darf´s auch, aber nicht zu viel. Sonst... ihr wisst schon.

Beschreibe Dein Trinkverhalten – schaffst Du es die 1,5 Liter am Tag zu Dir zu nehmen, die unser Körper braucht? Wie erinnerst Du Dich daran regelmäßig zu trinken?
Ich gestehe, ich bin ein Trink-Streber. Ich trinke ziemlich viel. Und fast ausschließlich Wasser. Meiner erster Gang führt mich morgens nicht zur Kaffeemaschine, sondern an den Wasserhahn. Zwei große Gläser heißes Wasser gibt´s zum Frühstück. Das soll den Stoffwechsel anregen und überhaupt ganz furchtbar gesund sein. Am Schreibtisch steht dann auch immer eine große Karaffe mit Wasser. Davon leere ich eine am Vormittag. Und eine am Nachmittag. Wichtig ist, dass man das Glas Wasser immer in Reichweite hat. Und immer sofort nachschenkt, wenn es leer ist. Wenn man sich dann erst mal daran gewöhnt hat, ausreichend zu trinken, dann geht das ganz von allein. Word!


Danke an Volvic für diese schöne Aktion. Morgen geht es bei Nadine von Dreierlei Liebelei weiter, ich bin schon ganz gespannt, was es bei ihr gibt. Und wenn ihr mögt, guckt doch mal, was sich die tollen Bloggerladies Jessi von Törtchenzeit, Heike von Relleomein und Renate von Titatoni rund ums Wasser haben einfallen lassen.

Cheers!
Conny

Dieser Post ist mit Unterstützung von Volvic entstanden. 

Donnerstag, 11. September 2014

{Spätsommerfreuden} Rezept für einen zimtigen Zwetschgendatschi mit Streuseln.


Oh, was ist das für eine Tragödie, die sich da Spätsommer für Spätsommer in den Auslagen der backtriebmittelverarbeitenden Industrie abspielt. In der Hauptrolle: Zwetschgen. 
Unreif geerntet. Nachlässig und viel zu lose auf zu süßen und zu sehr nach billigem Vanillin schmeckenden Rührteig geklatscht. Und - als wäre das nicht schon Trauerspiel genug - obendrein noch mit Unmengen wabbeligem Tortenglibber zugekleistert.

Entschuldigt, liebe Zwetschgen. Ihr habt so viel besseres verdient. Ein Bett aus fluffigem Hefeteig, auf dem ihr dicht an dicht kuscheln könnt. Und eine Decke aus buttrig-zimtigen Streuseln. Ihr habt es verdient, im heißen Ofen eigenen Saft zu blubbern. Und dann lauwarm mit ein paar glückseeligen Seufzern vernascht zu werden.



Das ist dann auch kein Pflaumenkuchen. Das ist ein Zwetschendatschi. Und der gehört saftig. Sehr saftig. Im Original kommen keine Streusel darauf - aber wer könnte ihnen schon widerstehen? Am allerbesten schmeckt der Datschi ofenwarm. 
Wer mag, lässt eine Kugel Vanilleeis darauf zerlaufen. Wobei nichts, aber auch wirklich gar nichts gegen einen ordentlichen Schlag Sahne spräche.






Ihr merkt schon, in Sachen Zwetschgenkuchen mit ich strenger als das gestrenge Fräulein Rottenmeier. Weil die Zwetschgen die Hauptrolle spielen, sollen sie nicht von mächtigem Rührteig erdrückt, sondern von feinem Hefeteig geschmacklich getragen werden. Die Streusel kann man durchaus weglassen. Nur sollte man sich unter allen Umständen davor hüten, die Früchte unter Tortengussglibber zu ersticken. 








Zwetschgendatschi mit Streuseln


Für den Teig
250g Mehl, ich mische Dinkel und Weizen 
40g zerlassene Butter
40ml lauwarme Milch
2 Esslöffel Zucker
1/3 Würfel Hefe
Eine Prise Salz
2 Eier

Die Hefe in der Milch auflösen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken des Handrührers oder der Küchenmaschine zu einem elastischen Teig verkneten. Mit einem Tuch abdecken und 45 Minuten lang an einem warmen Ort gehen lassen.

Für die Streusel
150g Butter
200g Zucker
300g Weizenmehl
1 Teelöffel Zimt

Alle Zutaten mit den Händen verkneten.

1,5 kg Zwetschgen waschen und entsteinen. Mit einem Teelöffel Zimt bestäuben.

Eine Tarteform fetten. 

Den Hefeteig erst einige Minuten lang kräftig durchkneten. Dann auf etwas Mehl einen halben Zentimeter dick ausrollen und in die Form legen. Nochmals gehen lassen, ein Viertelstündchen sollte reichen. 

Dann dicht an dicht die Zwetschgen darauf schichten. Am besten geht das, wenn ihr sie hochkant stellt. Zu guter Letzt die Streusel mit den Händen über den Kuchen krümeln.

Ab in den Ofen, 175° Umluft, etwa 45 Minuten.




Genießt diese wunderbaren Spätsommertage!


Conny

Freitag, 5. September 2014

Vom ständigen Wunsch, sich selbst zu optimieren. Und ein paar ziemlich optimale Schokoküsse.


"Jaaa, schon ganz okeee..." Das ist der Lieblingskommentar meiner inneren Stimme. Immer verbunden mit einem pieksenden "Aber da geht doch noch was!" Egal, ob es der Blick auf die neuesten Blogfotos, der Blick aufs frisch und mit Liebe gekochte Abendessen, der Blick auf die gelaufenen Runtastic-Kilometer, der Blick aufs eigene Engagement oder der Blick in den Spiegel ist.


Eine wohldosierte Portion Unzufriedenheit ist mein ständiger Begleiter. Und damit bin ich nicht allein. Egal, welches Magazin ich aufschlage, in welche Sendung ich reinzappe, welche Websites ich ansurfe - wohlmeinende Optimierungshilfe allerorten. Wenn du dich nur richtig anstrengst, kannst du alles optimieren. Deine Wohnung. Deinen Hintern. Deinen Bauch. Deinen Pflaumenkuchen. Deine Kinder. Dein Auftreten. Deine Brüste. Dein Selbstbewusstsein. Deine Flirtkünste. Deine Cellulite sowieso. Mit Geduld. Mit Training. Oder gleich mit Waffen Skalpell-Gewalt.

Neulich las ich sogar von einem Unternehmen, das dabei hilft, die eigene Unterschrift zu optimieren. Und da bekam sogar meine innere Stimme Schluckauf. Jetzt ist auch schon die eigene Unterschrift nicht mehr gut genug? Entschuldigung, geht´s noch?


Ich meine, nichts gegen Lifelong Learning - aber warum versuchen wir eigentlich ständig, eine bessere, klügere, hübschere, schlankere Version unserer Selbst zu werden? Warum muss jeder Tag eine verbesserte Version seines Vorgängers sein? Warum richten wir unsere Energie immer auf das, was sein könnte? Und nie auf das, was ist? 

Wir legen unsere Perfektionslatten so hoch, dass wir erhobenen Hauptes darunter durch laufen können. Auf High Heels. Gut ist uns nie gut genug. Und noch nicht einmal "besser" ist das, was wir wollen. Wir sind mit nichts weniger als dem Optimum zufrieden. Dem Superlativ. Der Nummer 1. Dem, was nicht mehr zu toppen ist. 


Ich finde, wir täten gut daran, ein bisschen netter zu uns selbst zu sein. Weil wir uns nämlich durchaus anstrengen. Es kommt doch eigentlich gar nicht darauf an, immer und überall die Beste zu sein. Sondern einfach nur das Beste zu geben, das wir gerade zu geben haben. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Und wenn dann die Oberarme nicht perfekt straff, das Parfait nicht perfekt perfekt, die Wohnung nicht perfekt gestylt und die Karriere nicht perfekt geradlinig, dann ist das kein Drama. Sondern schlicht und ergreifend das wahre Leben.



Vielleicht nicht perfekt, aber ziemlich großartig sind auch diese selbst gemachten Schokoküsse (herrje, ich ertappe mich die ganze Zeit dabei, von Negerküssen und Mohrenköpfen zu tippen, aber das wäre natürlich in höchstem Maße politisch inkorrekt.)


Die sind eine ganz und gar großartige Verwertung für übrig gebliebenes Eiweiß (wenn man einmal Vanilleeis und Sauce Béarnaise für sechs Personen gemacht hat, bleibt eine Menge Eiklar übrig). Und wirklich nicht schwer zu machen. Nur ein klitzekleines bisschen Muße sollte man mitbringen. Und ein Zuckertermometer. Naja, ein Fleischtermometer tuts auch.




Homemade Schokoküsse


200g Eiweiß
300g Zucker
2 Blatt Gelatine plus etwas Wasser zum Einweichen
60ml Wasser
Runde Waffeln oder Waffelbecher
300g dunkle Lieblingsschokolade oder Kuvertüre

Als Erstes weicht ihr die Gelatine in etwas Wasser ein.

Dann macht ihr den Zuckersirup: Dafür Zucker und Wasser in einem Topf kochen, bis die Masse 120° erreicht hat. 

Während dessen das schlagt ihr das Eiweiß schon mal etwas auf - in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer. Am besten geht das, wenn das Eiweiß Raumtemperatur hat. 

Sobald der Zuckersirup heiß genug ist, gießt ihr ihn in einem dünnen Strahl zum Eiweiß. Dabei immer auf hoher Stufe weiter schlagen. Und zwar so lange, bis die Masse fest und fluffig und glänzend ist. 

Gebt die Gelatine in einen kleinen Topf und erwärmt sie bei milder Hitze, bis sie ganz geschmolzen ist. Jetzt zwei, drei Esslöffel Baisermasse zur warmen Gelatine geben und gut verrühren. Dann die Gelatine-Baiser-Mischung zum restlichen Baiser geben und gut vermengen. 

Jetzt darf das Ganze für ein gutes halbes Stündchen in den Kühlschrank und fest werden.

Zeit, die Schokolade zu schmelzen, die Waffeln und/oder Waffelbecher auszulegen und einen Spritzbeutel (die Tülle ist egal, nur einigermaßen groß sollte sie sein) vorzubereiten. Da kommt nun die Baisermasse hinein. In die Waffelbecher spritzen oder kreisförmig auf den Waffeln auftürmen. 

Zu guter Letzt überzieht ihr die Schaumküsse mit der geschmolzenen und abgekühlten Schokolade. Im Kühlschrank fest werden lassen.



Habt den allerschönsten Tag - ganz ohne Optimierungswahn, dafür mit dem einen oder anderen Schokoküsschen.

Conny