Mittwoch, 15. Mai 2013

{Shoot the Food} Jetzt wird´s lecker!


Seit Januar hab ich mich wie irre darauf gefreut: Auf den Shoot the Food Workshop der beiden bezaubernden Damen Jeanny und Susanne. Ihre Blogs Zuckerzimtundliebe und La Petite Cuisine mag ich irre gern. Und um ganz ehrlich zu sein: So richtig in Blogger-Laune bin ich erst gekommen, nachdem ich mich zu Shoot the Food angemeldet hab. Letzten Samstag war´s dann endlich soweit. Und zwar in der famosen Tarterie St. Pauli (Kennt ihr nicht? Nix wie hin. Es lohnt sich. Aber sowas von.)




Ich liebe gute Food Fotografie. Den cleanen Look von Donna Hay. Die Opulenz von Katie Quinn Davis. Die Fleischeslust von Beef. Susanne und Jeanny kam also die reichlich schwierige Aufgabe zu, dabei zu helfen, dass meine eigenen Fotos irgendwann nicht mehr 2 Millionen Lichtjahre, sondern nur noch 1,9 Millionen Lichtjahre von denen meiner Vorbilder weg sind.



Und so machten es sich zehn Damen und ein Herr in der Tarterie gemütlich, knabberten Feines Zeug und lauschten Jeannys Präsentation übers Foodstyling und Bildlooks und Susannes Input zur Technik der Tageslichtfotografie. Fabio, der charmante Besitzer der Tarterie, versorgte uns mit dem Food to shoot: Zur Wahl standen ein Couscous-Salat, eine knallige Rote Beete Suppe und fruchtige Smoothies. Und so machten wir uns vor dem Lunch ans Einrichten des Sets. Und nach dem Lunch ans Eingemachte (<- man beachte den Wortwitz...).





Der Workshop war nicht nur ein ganz großer Spaß, sondern brachte auch die (Obacht, bahnbrechend!) Erkenntnis: Alles Wissen in der Theorie ist nix ohne Üben, Üben, Üben. In diesem Sinne werd ich demnächst ausgiebig über den Schanzenflohmarkt bummeln. Mir ein Arsenal an hübsch abgerockten Leinentüchern zulegen. Fabios sensationelles, abgerocktes Backblech als neuen Lieblingsuntergrund klauen. Und dann versuchen, von Brotkrümeln bis Besteck meine Props endlich mal gekonnt zufällig zu arrangieren.



Mit von der Partie waren übrigens ganz reizende Mädels wie die beiden Bloggerinnen Johanna und Anne. Liebe Grüße an Euch alle!

Falls also Shoot The Food irgendwann bei Euch in der Stadt zu Gast ist und ihr Lust am Fotografieren habt: Unbedingt machen!

Genießt den Tag.







Sonntag, 5. Mai 2013

{Dear Hydrangea, we need to talk} Ein DIY für alle, die den grünen Daumen nur vom Hörensagen kennen



Gerade mal zwei Wochen ist es her, dass ich einem Dutzend fröhlich vor sich hin blühender Pflanzen ein sonniges neues Zuhause geschaffen hab. Und schon scheint die Hälfte davon wieder auf dem Sprung zu sein. Schlafe Blüten, herunterhängende Blätter, braune Spitzen. Dabei hab ich sie mit Liebe gedüngt und fast täglich gegossen. 

Davon, dass mich die Hortensien aus dem letzten Jahr schmählich im Stich gelassen haben und die Glockenblumen ihre Koffer gepackt haben, weil sie mit ihren neuen Nachbarn, den Margariten wohl nicht klar kamen, ganz zu schweigen. Mir reichts. Ich zieh jetzt andere Seiten auf. Jawollja. Jetzt sprechen wir mal ein ernstes Wörtchen miteinander. Naja. Ich rede. Ihr hört zu. 



Dieses DIY ist für alle, die sich fragen, ob der Mandarinenbaum aus dem letzten Jahr wiederkommt oder wann die im letzten Herbst gesetzten Blumenzwiebeln endlich das Licht der Welt erblicken.


Gemacht sind die kleinen Schildchen im Handumdrehen. Alles was man dafür braucht ist lufthärtende Modelliermasse, z. B. Fimo Air light, ein paar Buchstabenstempel und einen Ausstecher. Eine rechteckige Schüssel tuts natürlich auch. Für die Aufhängung eignen sich diese Drahtbügel aus der Reinigung bestens. 







Fimo Air ist übrigens eine gar wunderbare Erfindung. Lässt sich easypeasy verarbeiten und trocknet einfach an der Luft (oder in der Mikrowelle). Ich hab damit vor zwei Jahren schon meine Hochzeits-Ringschale gemacht, Hangtags für Gastgeschenke-Flaschen und vieles mehr.

Nach dem Trocknen kann man raue Stellen einfach mit einem feinen Schleifpapier glatt schmirgeln. Anschließend einen Finger befeuchten und damit über die entsprechenden Stellen fahren. Und schwupps hat man eine wunderbar ebenmäßige Oberfläche. Aufpassen sollte man nur, dass keine Fussel auf der Arbeitsplatte oder am Ausroller hängen. Denn auf der blütenweißen Fimo Air Oberfläche sieht man jeden einzelnen davon.



Wie ist Eure Mensch-Blume-Beziehung? Glücklicher als meine?

Genießt den Tag!


Sonntag, 28. April 2013

{Mama ist die Beste} Muttertags-Macarons machen sich auf die Reise.


Ja, ich weiß, ich bin früh dran. Aber erstens ist es nie zu früh, an die beste Mama von allen zu denken. Und zweitens weilt genau die am Muttertag an einem lauschigen Strand - und dahin wollte ich die zarten Macarons dann doch nicht schicken. Macarons. 

Meinlieberherrgesangsverein, wie meine Oma so gern sagte. Was hab vor einen Respekt vor diesen Friandises divines. Bislang liegt meine Expertise nämlich eher darin, sie zu vernaschen als sie zu backen. Nach tagelanger Rezept-Abwägerei hab ich mich für das von Dani entschieden: Klick

Als alter Schisser hab ich natürlich noch einen Plan B in der Hinterhand. Beruhigend ordinäre Orangenkekse, die ich schnell mit Hilfe meines guten alten Brigitte Keksstempels gemacht hab. Nur  so für den Fall der Fälle jetzt mal....


Aber bevor wir an Plan B denken, stürzen wir uns jetzt erstmal kopfüber in Plan A. Bon Macaronage, mes chers Amis!














Et voilá: 


Vanille-Macarons mit Himbeer-Ganache







































Tonkabohnen-Macarons mit Rhabarber-Ganache





Mokka-Macarons mit dunkler Rum-Ganache






Die machen sich jetzt auf die Reise... ich hoffe, sie kommen heile bei Mama an. Bon Appétit!  Und für Euch kommen hier die Rezepte. 


Für die Schalen (ca 30 Stück) 


90 g Eiweiß
1 Prise Salz
30 g Kristallzucker
200 g Puderzucker
110 g gemahlene Mandeln 
Lebensmittelfarbe, am besten Gel oder Pulver

Für die Mokka-Macarons: Ein Teelöffel Instant-Espressopulver

Für die Himbeer-Macarons: Etwas gemahlene Tonkabohne


Ein Blech mit Backpapier auslegen. Wer mag, malt kleine, etwa drei Zentimeter große Kreise auf die Rückseite des Backpapiers, z. B. mit Hilfe einer Münze. Dann geht das Aufspritzen des Teigs später leichter.
Die Mandeln im Mixer nochmals fein vermahlen. Mit dem Puderzucker mischen und durch ein feines Sieb streichen. Das Eiweiß mit Salz, Kristallzucker und Lebensmittelfarbe richtig, richtig, richtig steif schlagen.  Dann vorsichtig das Mandel-Zucker-Puder unterheben, am besten in zwei Portionen. Die Experten sagen, der Teig soll dann wie Lava sein. Naja, dickflüssig und "schlotzig" halt.

Für die Mokka-Macarons einen Teelöffel Instant-Espressopulver mit den Mandeln vermahlen.
Für die Rhabarber-Macarons etwas frisch gemahlene Tonkabohne zum Teig geben. Und für die Himbeer-Macarons etwas Vanille.

Einen Plastik-Spritzbeutel in ein Glas setzen, den Rand umstülpen und dann den Teig einfüllen. Die Spitze abschneiden und die Macaron-Schalen aufs Backpapier spritzen. Jetzt - und das ist ganz, ganz wichtig - lässt man das Ganze für ein Viertelstündchen stehen. Der Teig trocknet dann von außen etwas an und zerfließt beim Backen nicht so stark. 
Jetzt sind die Macaronschalen fertig für den Ofen. 140° Umluft. 12-14 Minuten. Untere Schiene. Anschließend auf einer kalten Fläche abkühlen lassen und dann vorsichtig vom Backpapier lösen.

Für die Frucht-Ganache

100 g weiße Valrhona Schokolade
45 g Sahne
50 g Obstpüree, ich habe einmal Himbeer und einmal Rhabarber genommen


Die Schokolade fein hacken. Die Sahne aufkochen und über die Schokolade gießen. Kurz stehen lassen, dann kräftig verrühren, bis die Masse homogen ist. Dann das Obstpüree darunter ziehen. Abkühlen lassen.


Für die dunkle Schokoladen-Ganache


100 g dunkle Valrhona Schokolade, z. B. Caraibe mit 66% Kakaoanteil
100 g Sahne

Die Schokolade fein hacken. Die Sahne aufkochen und über die Schokolade gießen. Kurz stehen lassen, dann ordentlich verrühren, bis die Masse homogen ist. Abkühlen lassen. Vor dem Verwenden kräftig mit einem Schneebesen aufschlagen, das macht die Ganache fluffiger.

Die Ganaches nun ebenfalls in Spritzbeutel füllen. Jeweils einen kleinen Klecks auf eine Macaronschale geben und eine andere sanft darauf setzen. Bon Appétit!







Genießt den Tag!

Mittwoch, 24. April 2013

{Grand Re-Opening} Sommer-Wohnzimmer



Yay! Endlich können wir wieder das schönste aller Zimmer beziehen. Unser Sommer-Wohnzimmer. Vulgo: Balkon. Ganz schön traurig sah der aus in den letzten Monaten. Olle Tannenbaumnadeln und Staudenstummel, formerly known as Hortensien, wetteiferten um den verdorrtesten Gesamteindruck. 




Ein ausgiebiger Schrubber-Einsatz und ein Besuch beim Pflanzenhöker meines Vertrauens später ist alles wieder schick. Und wartet auf Weinchen, Sommersonne und Grillduft. Gut, bislang brauchen wir statt Eiswürfeln im Rosé noch eine Kuscheldecke, um draußen zu sitzen. Aber was macht das schon? Die Sommer-Wohnzimmer-Saison ist eröffnet! 















Lounge-Möbel und Pflanzen: Obi

Blumenkübel: Ikea, letztes Jahr



Holztablett, Glasplateau, Holzblumenkiste: Depot, auch letztes Jahr


Habt ihr die Balkonsaison schon eröffnet?

Genießt den Tag!